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Chakra Yoga: Erklärung, Wirkungen und Einstieg

Innerhalb und außerhalb unseres Körpers befinden sich feinstaubliche und nicht sichtbare Energiezentren – die sogenannten Chakren. Diese Energiezentren kannst du mithilfe von Chakra Yoga öffnen. Die Lehre der Chakren stammt aus Indien und hat sich in Yoga- und Meditationspraktiken etabliert. Außerdem spielen die Chakren seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle in der Traditionellen Chinesischen Medizin, in der ayurvedischen Lehre und im Reiki. Es gibt verschiedene Yoga-Übungen, die dich dabei unterstützen können, die Blockaden in den Chakren zu lösen. Im folgenden Artikel erfährst du mehr darüber, was Chakra Yoga ist und welche sieben Hauptchakren es gibt. 

Was bedeutet Chakra?

Das Wort „Chakra“ kommt aus dem Sanskrit. Wörtlich übersetzt bedeutet es Rad, Kreis oder Diskus. Bei den Chakren handelt es sich um Energiezentren. Sie sind feinstaublich und nicht sichtbar.

Diese Energiewirbel kannst du nicht als ein physisches Organ in deinem Körper fühlen. Sie befinden sich außerhalb und innerhalb deines Körpers. Damit du die Chakren spüren kannst, musst du viel üben und dich hierfür sensibilisieren.

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Was ist Chakra Yoga?

Blockaden in einem Chakra können dein körperliches oder mentales Gleichgewicht auseinanderbringen. Je nachdem um welches Chakra es sich handelt, können die Blockaden verschiedene Symptome auf emotionaler und körperlicher Ebene auslösen. 

Mithilfe von Chakra Yoga kannst du die Chakras öffnen. Hierbei kommen verschiedene Meditationsübungen, Asanas (Körperübungen), Mudras und Atemtechniken zum Einsatz. Sie können dir dabei helfen, die Energien freizusetzen, die Blockaden zu lösen und die Chakren ins Gleichgewicht zu bringen. 

Beim Chakra Yoga liegt der Fokus auf Techniken und Asanas, die auf die Hauptenergiezentren des Körpers ausgelegt sind. Für jedes Energiezentrum gibt es spezielle Übungen, mit deren Hilfe du an dem jeweiligen Chakra arbeiten kannst.

Durch die Asanas für die Chakren hast du die Möglichkeit, deine psychische und physische Gesundheit zu steigern und eine stärkere Verbindung zu deinem Körper aufzubauen. 

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7 Chakren: Die Hauptenergiezentren im Überblick

Jeden Körper durchziehen und umgeben diverse kleine bis große Chakren. Sie befinden sich an verschiedenen Stellen, wie den Händen und Füßen, und sind jeweils für eine bestimmte Aufgabe zuständig.

Sieben der zahlreichen Chakren gelten als die Hauptenergiezentren. Sie liegen außerhalb des Körpers an der Wirbelsäule und können jeweils andere Bereiche unseres Lebens beeinflussen. 

chakra

Das Wurzelchakra

Das erste der sieben Chakren ist das Wurzelchakra, das sogenannte Muladhara Chakra. Dieses liegt am unteren Ende der Wirbelsäule und gilt als Grundlage für unser Energiesystem. Es hat einen Einfluss darauf, wie verbunden und sicher du dich fühlst. 

Bei dem Wurzelchakra geht es um dein Selbstvertrauen, um Stabilität und um die Verbundenheit zur Erde. Blockaden in dem Wurzelchakra können Ängste auslösen und sich negativ darauf auswirken, wie zugehörig und sicher du dich fühlst. 

Um das Chakra zu stärken, kannst du Yoga-Übungen durchführen, die eine Wirkung auf dein Becken, deinen Kreuz-Steißbein-Bereich, deine Knie, deine Füße und deine Beine haben. Zum Beispiel können folgende Yoga-Übungen das Muladhara Chakra positiv beeinflussen:

  • Krähe
  • Leichenstellung
  • Kriegerposen
  • Berghaltung
  • Kamelritt
  • Gleichgewichtsübungen

Das Sakralchakra

Das Sakralchakra bzw. Svadhishthana Chakra befindet sich ungefähr eine Handbreite unterhalb deines Bauchnabels. Es hat einen Einfluss auf deine Kreativität, deine Gefühle, deine Wünsche, deine Lust, deine Lebensfreude und deine Beziehungen.

Wenn du ein gut entwickeltes Sakralchakra besitzt, führst du vermutlich ein dynamisches und farbenfrohes Leben. 

Falls sich das Chakra nicht im Gleichgewicht befindet, fühlst du dich möglicherweise leer, traurig oder einsam. Andere mögliche Folgen von Blockaden in dem Sakralchakra sind Eifersucht, Magersucht und Fettsucht. Zur Stärkung des Chakras können zum Beispiel folgende Yoga-Übungen helfen: 

  • Beckenkippen
  • Taube
  • Froschhaltung
  • Gedrehtes Dreieck
  • Hüftöffner

Tipp:

Um das Sakralchakra wieder ins Gleichgewicht zu bringen, kannst du Übungen ausführen, die eine Wirkung auf die untere Wirbelsäule und den Beckenraum haben. 

Das Solarplexus Chakra

Das Solarplexus Chakra, das Manipura Chakra, wird auch als Sonnengeflecht oder Nabelchakra bezeichnet. Es befindet sich zwischen dem Ende deines Brustbeins und deinem Nabel.

Das Manipura Chakra ist das dritte der sieben Chakren und steht für deine Willensstärke und dein Lebensfeuer. Bei dem Chakra geht es um deine Glaubenssätze, dein Bauchgefühl und deine Ausdauer. 

Wenn sich das Nabelchakra in Balance befindet, besitzt du wahrscheinlich persönliche Stärke und bist energiegeladen und selbstsicher. Du hast eine starke Willenskraft und bist zielstrebig. 

Falls sich das Chakra nicht im Gleichgewicht befindet, fühlst du dich möglicherweise gestresster, kraftloser und unsicherer. Auch Wutausbrüche und aggressive Verhaltensweisen können durch ein unausgeglichenes Solarplexus Chakra entstehen. Körperlich hat das Chakra unter anderem einen Einfluss auf die Verdauung. Blockaden in dem Nabelchakra können zu Magen- und Darmproblemen führen. 

Möchtest du das Solarplexus Chakra mithilfe von Yoga-Übungen unterstützen, kannst du Yogaposen und Drehübungen ausführen, die auf deinen Bauch wirken. Mögliche Yoga-Übungen zur Stärkung des Solarplexus Chakras sind beispielsweise: 

  • Bogen
  • Krieger I
  • Boot
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Das Herzchakra

Das Herzchakra oder Anahata Chakra liegt in der Brustmitte nahe der Lungen und des Herzens. Bei dem Chakra geht es um die Verbindung zu anderen Menschen sowie um Mitgefühl, Respekt und Liebe.

Wenn das Energiezentrum ausgeglichen ist, bist du zum Empfang und zur Gabe von Liebe fähig. Du kannst anderen Menschen warmherzig, freundlich und mitfühlend begegnen. 

Wenn sich dein Herzchakra im Ungleichgewicht befindet, kann es einerseits passieren, dass du dich an für dich wichtige Gegenstände oder Menschen klammerst. Andererseits ist es denkbar, dass du durch ein unausgeglichenes Herzchakra emotional kalt und lieblos bist und dich innerlich leer fühlst. Körperliche Folgen von Blockaden im Anahata Chakra können Allergien und Herzerkrankungen sein. 

Um deinen Brustkorb und dein Herz zu weiten, sodass mehr Energie in das Chakra gelangt, kannst du zum Beispiel folgende Yogaposen ausführen: 

  • Wild Thing
  • Kamel
  • Adler

Das Halschakra

Das Halschakra, Vishudda Chakra, wird auch Kehlkopfchakra genannt. Das Energiezentrum befindet sich im Hals bzw. im Kehlkopf. Es hat einen Einfluss darauf, wie du kommunizierst, also wie du sprichst und wie du zuhörst.

Das Chakra unterstützt dich dabei, deine innere Stimme wahrzunehmen und deine Gefühle oder Gedanken auszudrücken. 

Ein blockiertes Kehlkopfchakra kann Kommunikationsschwierigkeiten auslösen. Wenn sich dein Halschakra nicht in Balance befindet, hast du möglicherweise Probleme damit, deine Meinung auszusprechen oder deine Vorstellungen und Ideen mitzuteilen.

Auf körperlicher Ebene kann ein unausgeglichenes Vishudda Chakra zu Zahnbeschwerden, Hals- oder Nackenschmerzen, Mandelentzündungen oder Schilddrüsenproblemen führen. Um das Energiezentrum ins Gleichgewicht zu bringen, kannst du zum Beispiel folgende Übungen ausführen: 

  • Heuschrecke
  • Schulterstand
  • Brücke
  • Fisch
  • Bogen
  • Pflug

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Das Stirnchakra

Das Stirnchakra bzw. Ajna Chakra ist auch unter dem Namen das Dritte Auge bekannt. Es liegt in der Kopfmitte zwischen den Augenbrauen und steht für Intuition, Selbstreflexion, klare Gedanken und Vorstellungskraft.

Wenn dein Stirnchakra geöffnet ist, hast du wahrscheinlich eine Menge Fantasie und kannst dir Dinge gut merken. Du kannst dich gut konzentrieren und hast eine gute Intuition. 

Blockaden des Dritten Auges können zu Verwirrtheit, einer niedrigeren Konzentrationsfähigkeit, Stress und Alpträume führen. Körperlich kann ein unausgeglichenes Stirnchakra Schwindel oder Kopfschmerzen auslösen. Um das sechste Chakra ins Gleichgewicht zu bringen, kannst du beispielsweise folgende Asanas ausführen: 

  • Katze und Kuh
  • Halbmond
  • Adler
  • Delfin
  • Kindeshaltung

Das Kronenchakra

Das Kronenchakra oder Sahasrara Chakra wird auch als Scheitelchakra oder als das Zehnte Tor bezeichnet. Es befindet sich an dem höchsten Punkt deines Kopfs und wird als das Tor zum Universum beschrieben. 

Bei dem sogenannten Zehnten Tor geht es um ein spirituelles Verständnis und um die Verbindung mit dem Unendlichen.

Es geht darum, das Bewusstsein zu erweitern und einen tiefen inneren Frieden zu spüren. Das Chakra gilt als der Kern der Inspiration und des Glaubens. 

Falls die Energie deines Kronenchakras blockiert wird, kann dies dazu führen, dass du dich unzufrieden und innerlich leer fühlst. Ein unausgeglichenes Kronenchakra kann zu Mangelgefühlen, Misstrauen und einer allgemein negativen Lebenseinstellung führen. Mögliche körperliche Symptome sind Einschlafprobleme und ein geschwächtes Immunsystem. 

Möchtest du dein Kronenchakra stärken, kannst du das Om-Mantra singen. Folgende Yoga-Übungen können ebenfalls helfen: 

  • Krieger I
  • Kopfstand
  • Schmetterling auf Zehenspitzen

Was ist der Kundalini Yogastil?

Zahlreiche beim Chakra Yoga relevanten Übungen kommen von dem bekannten Hatha Yogastil oder dem Kundalini Yogastil. Das Kundalini Yoga hat das Ziel, die sieben Chakren zu öffnen und die Lebensenergie des Menschen in das oberste Chakra fließen zu lassen.

Du kannst den Kundalini Yogastil zum Öffnen der Chakren als Yoga-Anfänger und als Fortgeschrittener praktizieren. 

Eine Übungsreihe beim Kundalini Yoga besteht aus verschiedenen Teilen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Körperübungen
  • Atemübungen
  • Mantren
  • Bhandas
  • Mudras

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Fazit

Chakren sind Energiezentren, die du nicht sehen kannst. Sie umgeben deinen Körper und durchziehen ihn. Zu den sieben Hauptenergiezentren zählen: 

  • Wurzelchakra bzw. Muladhara Chakra
  • Sakralchakra bzw. Svadhishthana Chakra
  • Solarplexus Chakra bzw. Manipura Chakra (auch unter den Namen Sonnengeflecht und Nabelchakra bekannt)
  • Herzchakra bzw. Anahata Chakra
  • Halschakra bzw. Vishudda Chakra (auch als Kehlkopfchakra bezeichnet)
  • Stirnchakra bzw. Ajna Chakra (auch Drittes Auge genannt)
  • Kronenchakra bzw. Sahasrara Chakra (auch als das Zehnte Tor oder Scheitelchakra bezeichnet)

Wenn ein Chakra aus dem Gleichgewicht gerät, kann dies Auswirkungen auf deine mentale und deine körperliche Gesundheit haben. Chakra Yoga kann dir dabei helfen, die Blockaden zu lösen und die Balance wieder herzustellen.

Bei diesem Yogastil werden verschiedene Übungen, wie Körperübungen und Atemtechniken, genutzt, die häufig aus dem Hatha Yoga oder dem Kundalini Yoga stammen. 

Weiterführende Infos:

Wir haben einige weitere interessante Informationsquellen zu dem Thema für dich bereitgestellt:

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